Auslandssemester Packliste Teil 2

Posted by Stefan Keul | Posted in Auslandssemester | Posted on 10-01-2010

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Was muss man ins Auslandssemester mitnehmen?

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Achtung: Kein Deo :(

Am 15. Januar ist es so weit. Ich fliege ins Auslandssemester. In meinem  Blog-Beitrag, Digitale Pack- und Todoliste für ein Auslandssemester in den USA, hatte ich bereits beschrieben, wie man auch im Auslandssmester die wichtigsten Daten bei sich hat. In diesem Beitrag schreibe ich darüber, was im Gepäck nicht fehlen darf.

Handgepäck

Allgemein

Meine Fluggesellschaft, US Airways, gestattet ein Handgepäckstück plus eine weitere kleine Tasche.  Die “Baggage policies” sollte man einhalten, wenn man weitere Gebühren vermeiden möchte.  Erlaubt ist also ein Rucksack und eine Notebook-Tasche. Der Rucksack darf dabei nicht mehr als 18kg wiegen und die Maße 36 x 23 x 56 cm nicht überschreiten.

Was muss rein?
Das darf,  meiner Meinung,  nach nicht im Handgepäck fehlen:

  • Wichtige Dokumente
    Alle wichtigen Reisedokumente (Visum, Reispass, Flugplan und E-Tickets), gehören ins Handgepäck. Man braucht diese Dokumente mehrmals während der Reise. Sie sollten also sicher im Handgepäck verstaut sein.  Vorzugsweise sollte man diese Dokumente in einer Dokumententasche mit sich führen.
  • Geld
    Zahlungsmittel sollten man immer mit sich führen, da z.B. Transfers Gebühren kosten können.  Hier sollte man auch auf mehrere Zahlungsmittel setzten. Bargeld, Reisechecks und eine Kreditkarte garantieren, dass man überall zahlen kann.  Alle Wertgegenstände sollten man immer am Mann haben. Dafür gibt es gute Dokumententaschen, die man sich z.B. umhängen kann.
  • Kultur
    Bei längeren Reisen sollte man auch Zahnbürste etc. dabei haben. Man fühlt sich dann doch etwas wohler. (+ Medikamente, wenn nötig)
  • Unterhaltung
    Auf langen Flügen kommt schnell Langeweile auf. Auch das Filmprogramm an Board der Flugzeuge ist nicht immer der Hit.  Mp3-Player, Notebook und Co. dürfen also auch nicht fehlen. Die dazugehörigen Adapter für das Reiseziel nicht vergessen! Dazu einige Zeitschriften und ein Buch.
  • Kamera
    Auch am Anfang der Reise möchte man Bilder machen. Deshalb Kamera nicht vergessen.
  • Notizbuch (Moleskine)
    Da man Handys im Flugzeug nicht nutzen darf, sollte man alle wichtigen Nummern und Adressen in Papierform mit sich führen. Aus diesem Grund habe ich mir ein Moleskine Notizbuch angelegt. MeineKontakte lassen sich mit Hilfe eines Skripts auf http://www.moleskine.com als MSK-Format exportieren. Danach kann man Kontakte etc. ausdrucken und ins Moleskine einkleben. Auch wichtige Nummern, Stadtpläne usw. übertrage ich in mein Notizbuch. Stift nicht vergessen.
  • Kleidung
    Im Flugzeug wird es gerne mal kalt. Und während eines Transfers kann das Wetter auch mal nicht stimmen. Deshalb gehört auch eine zusätzlicher Pulli mit ins Handgepäck. Wer ungestört schlafen möchte, ist gut beraten, Ohrstöpsel mitzunehmen.

Was darf nicht rein?

Flugsicherheit ist in diesen Tagen ein schwieriges Thema. Reist man dann auch noch in die USA, sollten man darauf achten nichts “gefährliches” im Handgepäck hat. Ein  kleines Taschenmesser, oder eine Gabel gehören zu diesen Gefährlichen Gegenständen. Flüssigkeiten sind seit ein paar Jahren nur in geringen Mengen erlaubt. Alle Gegenstände einzeln aufzuführen würde den Umfang sprengen.  Hier eine Liste der Gefährlichen Gegenstände
Lebensmittel sind je nach Reiseziel auch nicht gestattet. Die Einfuhr von Obst, in die USA, ist nicht gestattet. Also lieber ein paar Schokoriegel mitnehmen ;)

Hier nochmals ein Merkblatt mit Handgepäckbestimmungen.

Gepäck

Bei US Airways ist ein Gepäckstück a 23kg zugelassen.
Im Gepäck ist natürlich primär Kleidung. Je nach Reiseziel und den unterschiedlichen klimatischen Bedingungen muss jeder selber wissen was man mitnimmt. Da ich im Januar nach Nord-Kalifornien reise, habe ich mich auf Regen eingestellt. Winterfeste Kleidung nehme ich auch mit, da nicht weit entfernt von meiner Hochschule viele Wintersportmöglichkeiten vorhanden sind. Ansonsten herrscht in Chico (CA) ein mediterranes Klima. Ab März kann man Jacken und Pullis im Schrank lassen und gegen eine Sonnenbrille tauschen.

Was muss rein?

Neben Kleidung sollte man Kopien der oben erwähnten Dokumente im Gepäck verstauen. Verliert man sein Handgepäck, hat man Ersatz im Gepäck. Wer Geschenke z.B. Lebensmittel aus Deutschland mitnehmen möchte, sollte sich vorher darüber informieren, was man in die USA einführen darf.  So weit ich weiss sind Süßigkeiten, Getränke (nichts hochprozentiges) erlaubt. Schokolade und Gummibärchen habe ich schon in großen Mengen transportiert. Viele behaupten, dass man bei kohlensäurehaltigen Getränken vorsichtig sein sollte. Mit Bier hatte ich bisher keine Probleme. Gut gegen Stöße verpackt, kommt das auch heil an. (Hinweis: Besser in eine wasserdichte Tüte verpacken, falls es doch platzt.) 1 L Bier pro Person sind erlaubt. Jeder weitere Liter kostet 16 Cent Gebühr. Also wenn man mehr dabei haben möchte, sollte man dies beim Zoll anmelden.

Was darf nicht rein?

KEINE frischen Lebensmittel wie Obst und Fleisch.  Ansonsten darf man ausser Waffen fast alles mit im Gepäck haben. Aber auch bei Spielzeugpistolen sollte man aufpassen.

Ich hoffe für mich, dass ich an alles gedacht habe. Ich habe entschieden, weniger Kleidung mitzunehmen. Aufgrund des schwachen Dollars ist Kleidung in den USA momentan sehr günstig. Das kommt mir sehr gelegen, da meine Garderobe mal erneuert werden müsste.  Laufschuhe und eine wetterfeste Jacke werde ich mir vor Ort kaufen. Dank des Internets kann man sich schon vorher informieren, wo günstig eingekauft werden kann.  Wie man im Auslandssemester, speziell in den USA, Geld sparen kann, werde ich in einem meiner Artikel behandeln.

Ausblick

In meinem nächsten Beitrag werde ich über meine Hinreise berichten. Besonderheiten und die ersten Bilder meines Auslandssemesters.


Digitale Pack- und Todoliste für ein Auslandssemester in den USA

Posted by Stefan Keul | Posted in Allgemein, Auslandssemester | Posted on 23-12-2009

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Wer denkt, dass man einfach so in ein Auslandssemster starten kann ohne vorher eine nicht gerade kurze Todoliste abzuarbeiten, hat weit gefehlt. Auch ich hab mich davon täuschen lassen. Doch jetzt rückt der Abflug näher und ich bin froh fast alles erledigt zu haben. Jetzt muss nur noch gepackt werden.

Diesen Sommer habe ich mit der Planung meines Auslandssemester begonnen. Ich wusste nur eins. Es soll in Kalifornien sein. Wie bereits erwähnt, viel meine Wahl auf die Chico State University. Als ich dann über college-contact.de über das Bewerbungsverfahren informiert habe, ahnte ich schon, dass viel Papierkram auf mich zu kommt. Die Todoliste sah ungefähr so aus:

  1. Hochschule wählen
  2. Application Form ausfüllen (Anmeldungbogen der Hochschule)
  3. Finanzielle Bestätigungen einholen
  4. Wunschkurse aussuchen
  5. Beides an die Hochschule schicken
  6. Auf die Antwort warten (Ist der Reisepass noch gültig ^^ )
  7. Reisepass erneuern (mein Pass war nicht mehr gültig)
  8. Termin fürs Visum im US Konsulat machen
  9. Alle Gebühren bezahlen (sonst kein Visum)
  10. Sobald man das Visum hat einen Flug buchen
  11. Alle Impfungen kontrollieren lassen
  12. Eine Unterkunft sichern
  13. Kreditkarte, Konto etc. für die USA registrieren
  14. Versicherungen überprüfen (Auslandskrankenversicherung)
  15. Transport zum Flughafen organisieren

Ich könnte die Liste um einige Punkte erweitern.  Die rot markierten Punkte sind noch offen. Insgesamt haben diese Erledigungen fast ein halbes Jahr in Anspruch genommen. Es sind fast alles Kleinigkeiten, jedoch enstehen zwischen einigen Punkten relativ große Wartezeiten. So braucht man für den Visaantrag ein I-20 Formular der US Hochschule. Nur mit der darauf aufgeführten Sevis-ID kann man ein Visa online beantragen.
Bei Punkt 13 , Zahlunsgmittel in den USA, kommt es auf Flexibiltät und die höhe der Gebühren an. Meine Kommolitonen haben mir dazu DKB-Cash der Deutschen Kreditbank empfohlen.  Der Vorteil bei diesem Internet-Konto ist folgender:  mit der DKB-VISA-Card weltweit an Geldautomaten kostenlos Bargeld abheben . Kreditkarten sind in den USA ein gern gesehenes Zahlungsmittel. Wer mit Reisechecks über die Runden kommen möchte sei gewarnt. Bei meinem letzten NYC Aufenthalt waren Resiechecks sehr unbeliebt.

Bei der Versicherung ist darauf zu achten, dass der Versicherungswert den Vorgaben entspricht. Ich musste meine bestehende Versicherung lediglich erweitern.
Transport zum Flughafen und Abholung in San Fracisco sind weniger ein Problem. Über Facebook konnte man dies alles einfach organiseren.

Wenn alles organisatorische abgehakt ist, kann man sich Gedanken darüber machen was man alles mitnehmen muss, kann und darf.

Dazu unterscheide zwischen dititalen Gepäckstücken und und den herkömmlichen Reisgepäck:

Digitale Gepäckstücke: (Daten müssen auch mit!)

  1. Wichtige Dokumente in digitaler Form -> Dropbox
    Hier bin ich schon gut aufgestellt. Meine Wichtigsten Daten befinden sich in meiner Dropbox. Egal wo ich also auf der Welt gerade bin, habe ich meine Daten dabei. Synchronissiert und gesichert.  Wichtige Formulare, Kopien meiner Ausweise etc. liegen als PDF in der Dropbox.
    Todo vor der Abreise ist also:  Alles Wichtige in die Dropbox schieben!
  2. Meine Notizen -> Evernote
    Zu meinen Daten gehören nicht nur Dateien. Über die Jahre habe ich mir eine recht große Knowledgebase mit Evernote aufgebaut. Mein virtuelles Notizbuch enthält alles was nützlich sein könnte. Howtos, Rezepte, handschrifliche Notizen, Bilder, Telefonnummern und interessante Artikel. Evernote synchronisiert sich mit einer Datenbak im Netz und ist also auch standortunabhängig (Netzzugang vorausgesetzt).
  3. Mein Literaturverzeichnis -> Mendeley
    Mit Hilfe von Mendeley kann ich weltweit auf meine wissenschaftlichen Dokumente zugreifen und bequem Zitate suchen und verwenden. Mendeley überwacht dabei einen Ordnert z.B. Studium und importiert alle wissenschaftlichen Dokumente. Dieser Ordner liegt natürlich auch in der Dropbox und ist somit up-to-date.
  4. Bookmarks, Browserhistorie und Einstellungen -> Weave, delicious, chrome-sync
    Mein primäres Arbeitsgearät ist mittlerweise der Browser.  Meine komplette Kommunikation, Recherche (mendeley bookmarklet) und meine Notizen pflege ich über den Browser. Dabei habe ich 2 Favoriten. In den meisten Fällen nutze ich Mozilla Firefox. Um meinen Firefox nicht ständig anpassen zu müssen synchronisiere ich den größten Teil meiner Einstellungen mit Weave.  Ergänzend dazu nutze ich Google Chrome. Benutzt man die neuste Beta-Version, lassen sich Bookmarks einfach per Google Konto synchronisiern.
  5. Als Instant Messenger empfehle ich Pidgin oder Digsby. Letzteres speichert alle Kontoeinstellungen auf einem Server und muss somit nicht immer neu eingerichtet werden.

(Falls ich etwas vergessen habe, dass man bei sich haben sollte, nehme ich Vorschläge gerne an).

Natürlich darf für die Nutzung dieser Dienste eines nicht fehlen. Ich nehme natürlich mein Notebook mit. Meine USB-Festplatte mit Musik, Filmen und Bilder darf auch nicht fehlen. Alles Weitere werde ich in meinem nächsten Artikel erläutern. Dazu gehören dann die Must-Haves, die man als ausländischer Studierender in Kalifornien bei sich haben sollte.  (z.B. Adapter, die richtige Kleidung  …).

Und… Was darf man eigentlicht nicht in die USA einführen. (Fleisch, Obst, etc). Mehr dazu gibt es bald.

Bis dahin wünsche ich allen ein Frohes Fest/Merry Christmas

Nur noch wenige Wochen!

Posted by Stefan Keul | Posted in Allgemein, Auslandssemester | Posted on 03-12-2009

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Am 15. Januar 2010 geht es für mich ins Auslandssemester. Wie alle anderen Studierenden der Europäischen Fachhochschule in Brühl gehört dies fest zum Studium.  In welchem Land man sein Auslandssemester absolviert,  ist jedem selbst überlassen.  Die beliebtesten Ziele in meinem Kurs sind Australien, Spanien und die USA. Dazu kommen noch die Schweiz, Irland, Schottland, Holland und Polen.  Ich freue mich schon auf die Berichte meiner Kommilitonen. Mich selbst verschlägt es nach meinem Highschool-Jahr (1999-2000) mal wieder in die USA.

Die Hochschule meiner Wahl liegt im wunderschönen Nord-Kalifornien. Von Janaur bis Mai besuche ich die Chico State University in Kalifornien. Chico gilt als das Bildungszentrum im östlichen Sacramento Valley. Besonders hervorzuheben ist die Natur rund um Chico.  Die eher kleine Stadt liegt in der nähe der Foothills und somit in Reichweite vieler Nationalparks. Die bekannten Redwoods sind auch per Fahrzeug zu erreichen.  Da ich im Jahre 2000 die Gegend schon kennen und lieben lernen konnte, lag es nahe dort hin zurückzukehren. Mit Hilfe dieses Blogs möchte ich zeigen, dass California nicht nur LA und Hollywood ist, sondern auch andere schöne Seiten besitzt.  Dies werde ich mit ein paar Fotos untermauern.

So interessant und schön ein Auslandssemester auch ist, es bedarf auch einer gründlichen Planung. Besonders für die USA muss man einige Vorbereitungen treffen. Nachdem man eine Hochschule gewählt hat, sollte man frühzeitig damit beginnen alles zu organisieren. Bewerbung an der Hochschule, Visa-Anträge, finanzielle Bestätigungen, Sprachnachweise, Wohnung, Flüge, Kurse, Auslandsbafög usw. sind nur einige Dinge die bewältigt werden müssen. An dieser Stelle möchte ich mich bereits bei College-Contact für die Beratung und Hilfe bedanken. Auch das Auslandsamt meiner Hochschule konnte mich gut bei diesen Aufgaben unterstützen.

WartenummerMein jetziger Status ist, dass ich auf mein beantragtes Visum warte.  Nachdem ich heute persönlich mit meinen Unterlagen im Frankfurter US-Konsulat erscheinen musste, sollte es nicht mehr lange dauern bis ich meinen Reisepass plus Visa erhalte. Obwohl man weiss, dass es eigentlich keine Probleme damit geben sollte, wartet man ungeduldig auf die Post vom Konsulat.  Danach kann ich die letzten Vorbereitungen treffen.

Letztendlich freue ich mich auf meine Zeit im Ausland. Es ist eine willkommene Abwechslung zum Studium an der EUFH. Ich versuche in regelmäßigen Abständen über meinen Aufenthalt zu berichten.

Da ich für meine affinität für Soziale Netzwerke und Web2.0 bekannt bin, weise ich auch auf die Services hin, die ich benutze. Einmal findet ihr zur linken meine twitter badge.  In der Sidebar werden nochmals alle Services, die ich nutze, aufgelistet.

Auch auf Facebook bin ich vertreten:
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