Rückblick: Ein geniales Auslandssemester

Posted by Stefan Keul | Posted in Allgemein, Auslandssemester | Posted on 27-08-2010

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Ich bin nun seit ein paar Monaten wieder in Deutschland. Wenn ich zurückblicke kann ich voller Überzeugung sagen: “Mein Auslandssemester in Chico war mit das Beste was ich bisher erleben durfte!!!” In diesem Beitrag möchte ich meine gesammelten Eindrücke und Erfahrungen weitergeben.

Studieren in Chico

Alles was ich mir erhofft hatte, wurde auch erfüllt. Ich habe viele neue Leute kennengelernt. Mein Englisch konnte ich mühelos wieder auffrischen. Den Chico Slang habe ich perfekt adaptiert (Das haben mir die Chicoians so bestätigt). Außerdem habe ich einige grundlegende Erfahrungen mitnehmen können. Die Herausforderung in einem fremden Land eine Hochschule zu besuchen, alles erfolgreich abzuschlieߟen, das prägt einen fürs ganze Leben.

In den nächsten Punkten versuche ich zusammenzufassen, was besonders schön und auch vielleicht nur anders war.

  • Die Studierenden und Professoren (Note 1)
    Allgemein betrachtet kann man sagen, dass die Studierenden mehr Lust und Freude am Studium haben als in Deutschland. Alleine die Identifikation mit der Hochschule ist der Rede Wert. Während des Unterrichts aber auch danach haben sich die Studierenden viel für die Hochschule engagiert. Die Professoren haben mich durch ihren Ehrgeiz und freundliche Art beeindruckt. Keiner meiner Professoren hat sich durch seinen Titel von den Studierenden abheben wollen. Auch das nicht vorhandene “Sie, Herr Prof.” half dabei, informell und effektiv mit den Professoren zu kommunizieren.
  • Die California State University, Chico (Note 2)
    Die CSUC hat nur “16000″ Studierende, präsentiert sich aber in vielen Belangen wie ein der großen Universitäten an der Westküste. Der Ruf des Business College ist einer der Besten an der Westküste. Die Lage ist perfekt für jene, die die Natur lieben. Am Bidwell Park gelegen ist Chico die Location für Outdoor Freunde. Mountainbiking, Wandern, Klettern, Rafting, Snowboarden usw. usw. Die Küste ist 3 Stunden entfernt. Ein Wochenendausflug an den Pazfik ist also auch kein Aufwand. Leider kann ich der CSUC keine 1 geben, da man schon die Auswirkungen des kalifornischen Sparkurses merken konnte. So gab es doch recht viele “Furlough days”. Dies sind Studientage, die aufgrund Sparmaßnahmen ausfallen.
  • Das Partyleben in Chico (Note 1+++)
    In meinen vorangegangen Beiträgen habe ich schon über das Nachtleben in Chico berichtet. Bedenkt man, dass Chico mit rund 80000 Einwohnern ein recht kleine Stadt ist, dann kann man nur sagen, dass Chico eine reine Partystadt ist. In Downtown Chico gibt es jede Menge Clubs und Bars. Keine Bonzenläden sondern einfach perfekte Locations für Studierende. Besonders gute gefallen hat mir das “Bella’s”. Für einen Fußballverrückten Deutschen ist “Bella’s” die Adresse No 1! Auf ca. 10 Flachbildfernsehern wird Fußball gezeigt.  Das absolute Highlight sind aber die unzähligen House-Parties die jedes Wochenende stattfinden. Ob mexikanische Feiertage, amerikanische Feiertage oder egal-was Tage … immer wird etwas gefeiert. Man ist überall willkommen! Einfach wie in diesen College-Filmen! Was noch hinzukommt sind die recht niedrigen Preise für Getränke. 4 Dollar für einen Pitcher Bier (microbrew) ist mehr als fair!
  • Die Stadt Chico (Note 2)
    In Chico ist die Zeit in mancher Hinsicht in den 70ern stehen geblieben. Überall endeckt man leichte Hippie-Einflüsse. Wunderschöne Coffee-Shops, Märkte (super Essen, Kunst und bunte Sachen) und den ein oder anderen Hippie auf der Staße. Die Freundlichkeit dieser Menschen hat den ganzen Ort angesteckt. Ein zweiter großer Einflussfaktor ist die umliegende Landwirtschaft. Ob Oliven, Wein, Orangen, Pflaumen, Tomaten, Walsnüsse oder Reis, alles wird in Chico und Umgebung angebaut. Auch wenn man es nicht vermuten mag, die Amis sind hier auf dem absoluten Biotrip. Es wird wieder viel Wert auf natürliche Anbauweisen gelegt. Unter nach anfänglicher Skepsis bin ich jetzt auch Fan von Bio-Produkten. Chico hat nur einen Nachteil. Es ist rund um Chico sehr ländlich. Ohne Auto sitzt man in Chico fest! Ich habe es aber auch 5 Monate ohne auto ausgehalten.
  • Meine Unterkunft (Note 2)
    Meine Unterkunft wurde mir schon vor Anreise vermittelt. Ich habe mir ein Haus mit einer Frau mittleren Alters geteilt. Meine anfängliche Skepsis war völlig unangebracht. Für mich war es die perfekte Lösung. Ich musste mich nicht um eine Einrichtung kümmern, die Miete war fest. dazu hatte ich eine Waschmaschine, Sat-Fernsehen, Internet usw. Die Hauseigentümerin war sehr tolerant und weltoffen. Während der 5 Monate gab es im Grunde genommen nicht ein Problem. Eine 1 kann ich der Unterkunft leider nicht geben, weil man nicht ganz zentral gewohnt hat. Nachts musste man sich ein Taxi nehmen. Tagsüber fuhren busse im 30 Minuten Takt.

Was war nicht so schön:

  • Meine Gesundheit
    Leider habe mich über Wochen mehrere Halsentzündungen geplagt. Ursache dafür war wohl die extrem hohe Pollenbelastung in Chico. Nach der dritten Runde Antibiotika, hatte ich dies auch im Griff. :)
  • Kein Auto -> Weniger Reisen
    Wer viel Rund um Chico sehen möchte, der sollte sich ein Auto organisieren. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind seit den 70ern nicht verbessert worden.
  • Zu wenig Zeit
    Leider musste ich Chico direkt nach dem Semester verlassen. Man sollte definitiv einige Wochen länger einplanen.

Die CSUC ist der perfekte Auslandsuni in den USA, für Studierende, die nicht in einer Großstadt studieren wollen. Kurz: Studieren, Feiern, Outdoor, Outdoor, Outdoor, Feiern und Studieren!

Mit diesem Beitrag möchte ich die Kategorie “Mein Auslandssemester” schliessen. Wer jedoch Fragen zum Auslandssemester in Chico hat, der kann mir diese gerne stellen.

In Zukunft möchte ich mich in diesem Blog auf technische Themen konzentrieren. Dazu gehört der  Umgang mit Content Management Systemen (Joomla, WordPress, Modxcms, Drupal), Dokumenten Management Systemen (Alfresco) und allgemein Wissensmanagement. Auch die ein oder andere Meinung zu aktuellen Themen wird hier zu finden sein.

Meine Kurse an der California State University, Chico

Posted by Stefan Keul | Posted in Auslandssemester | Posted on 13-04-2010

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Nachdem ich in den letzten Wochen viel über Chico und Kalifornien geschrieben hab, möchte ich in diesem Beitrag näher auf meine Kurse an der CSUC eingehen.

Distributed Systems Management

In diesem Kurs wird hauptsächlich mit Sicherheitstools experimentiert. Dazu kommt ein theoretischer Part über Policies, Institutionen und Verschlüsselungstechniken. In kleinen Projekten werden Programme und Techniken wie PGP betrachtet. Des Weiteren wird mit Wireshark experimentiert. Wireshark ist ein Netzwerk Sniffer mit dessen Hilfe man Sicherheitslücken aufdecken kann. Besonders in öffentlichen und offenen WLANs ist dieses Tool sehr hilfreich und gefährlich. Mein Projekt zeigt, dass der Facebook chat nicht verschlüsselt ist. Man kann also im Coffee-Shop sitzen und die Gespräche der anderen Gäste via Facebook chat sniffen. Ziemlich gefährlich!

Im Zweiten Teil der Vorlesung wird z.B. SAP Netweaver näher betrachtet. Wie genau werde ich in den Nächsten Wochen erfahren.

Bisher habe ich keine Probleme in diesem Kurs volle Punktzahlen zu erlangen. Den Aufwand schätze ich als moderat ein. Man muss sich nich überarbeiten.

Security and Privacy Issues in IT

IT Sicherheit und Datenschutz sowie Privatssphäre werden immer zu den aktuellen Themen der IT gehören. Der  Kurs Security and Privacy Issues in IT soll vermitteln, wie aus der Sicht des Managments, IT Sicherheit und Co., gewährleistet werden soll. Der Inhalt des Kurses wurde aus dem begleitenden Buch, Principles of Computer Security, entnommen. Das Buch kostet nicht gerade wenig, ist sein Geld aber Wert. In 25 Kapiteln werden Themen von Cryptography über Risk Management bis Computer Forensics behandelt. Die Inhalte werden wöchentlich durch Quizzes abgefragt.

Der Kurs ist sehr hilfreich und legt besonderen Wert auf nicht technische Gefahren durch Mitarbeiter und  Social Engineering.

Auch hier sind meine Teilnoten bisher Top! Der Aufwand ist etwas höher aber trotzdem machbar!

Software Engineering Tools

Software Entwicklung gehört zum Curriculum des Fachbereichs Wirtschaftsinformatik an der EUFH. Meine Wahl viel auf Software Engineering Tools, um meine Programmiererfahrung im Zusammenhang mit Opensource Projekten, zu vertiefen.

Software Engineering Tools ist ein sehr praxisnaher Kurs. Teams arbeiten das ganze Semester an Opensource Projekten. Ziel dieses Kurses ist der Umgang mit opensource Gemeinschaften, die Verwendung von Version Control Systems (cvs, github, subversion), Dokumentation und Issue Tracking. Während des Semesters werden Fortschritte in einer Google Wave festgehalten und durch den Dozenten kontrolliert.

Bei meinem Opensource Projekt handelt es sich um android-xbmcremote . Hierbei handelt es sich um eine Android Anwendung mit deren Hilfe man ein Mediencenter fernsteuern kann. Mein Team bearbeitet Hauptsächlich kleinere Bugs und implementiert einige Erweiterungen.

Bisher erfüllt der Kurs meine Erwartungen. Besonders der Umgang mit Fremdcode und neuen Systemen (Android) ist sehr Zeitaufwendig. Durch den Umgang mit diesen Schwierigkeiten lernt man den Aufwand abzuschätzen.

Die Einschätzung meiner bisherigen Leistung fällt mir schwer, weil ich weil viel Zeit investiert werden muss. Die Ergebnisse sind jedoch nur sehr klein.

E-Marketing

E-Marketing war eine meiner absoluten Wunschkurse. Ich sehe diesen Kurs als eine gute Ergänzung zu meinen bisherigen Kursen an der EUFH. Als Wirtschaftsinformatiker sollte man die grundlegenden Marketing Modelle kennen, denn auch diese Prozesse müssen durch Anwendungssysteme unterstützt werden. Durch einen E-Marketing Kurs sehe ich die Möglichkeit einige Marketing Prozesse kennenzulernen.

Der Kurs baut hauptsächlich auf dem Buch “E-Marketing, 5th Edition” von Judy Strauss und Raymond Frost auf. Der Kurs soll vermitteln, wie man Hilfe von Internet- und Kommunikationstechniken Marketing Prozesse und Modelle unterstützen kann. Ausserdem werden aktuelle Veränderungen in der E-Marketing Landschaft durch das Web2.0 und Web3.0 beschrieben. Ergänzt wird der Kurs durch eine Google Online Marketing Challenge. Bei der GOMC handelt es sich um einen durch Google ausgetragenen Adwords-Wettbewerb. Teams aus der ganzen Welt erstellen Adwords Kampagnen und treten gegeneinander an. Bewertet werden Pre-Campaign Berichte, Post-Campaign Berichte und die Adwords Performance. Zu diesem Zeitpunkt laufen die Kampagnen und ich bin gespannt wie mein Team abschneiden wird.

Bisher bin ich mit diesem Kurs sehr zufrieden. Meine Vorkenntnisse aus privaten Web-Projekten hat sich als sehr hilfreich erwiesen. Unter allen Kursen ist dieser der Zeitaufwendigste. Man lernt jedoch viel, weil man wöchentlich kleine Hausarbeiten (1-2 Seiten) anfertigen muss. Meine Note sollte hier im Bereich von 90% liegen.

Zusammengefasst bin ich mit den Kursen sehr zufrieden. Besonders gut gefällt mir, dass sich die Gesamtnote aus vielen Teilnoten zusammensetzt. Man lernt kontinuierlich in kleinen Schritten. Es ist weniger die Stoff Bulimie, für eine Klausur in kurzer Zeit lernen,  wie ich Sie aus Deutschland gewohnt bin.

Wer fragen zur Kurswahl an der CSUC hat, kann mir diese gerne Stellen. Entweder per Kommentar, per Twitter oder auf Facebook.

Mein Flug (Frankfurt to San Francisco)

Posted by Stefan Keul | Posted in Allgemein, Auslandssemester | Posted on 24-01-2010

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Nach dem ich bisher nur über die Vorbereitung meines Auslandssemesters geschrieben habe, berichte ich nun das erste mal von meinem Auslandssemester in Nord-Kalifornien. Am vergangenen Freitag um 12:45 ging es los. Das dabei nicht alles glatt laufen wird, war mir schon vorher klar.

Freitag der 15. Januar 2010 begann für mich um 06:00 Uhr am frühen Morgen. Laut US Airways muss das Gepäck 2,5 Stunden vor Abflug eingecheckt werden. Da es zwischen Köln und Frankfurt kaum Verkehr gab, war ich schon um 08:30 Uhr am Flughafen. Das Einchecken des Koffers dauerte nur eine halbe Stunde. Somit war ich schon um 09:00 fertig für den Check-In. Es blieb also noch Zeit für einen Kaffee und Shoppen am Flughafen. Sorgen machte mir nur das Handgepäck. Die Durchsagen im Flughafen waren teils sehr verwirrend, was die Menge der erlaubten Gepäckstücke angeht.  Definitiv erlaubt ist ein Rucksack und eine Notebook-Tasche.
Um 10:30 ging es dann endlich durch den deutschen Zoll. Bei der späteren Kontrolle meiner Taschen gab es wohl Auffälligkeiten. Mein Handgepäck musste zur zweiten Kontrolle. Nachdem der Test negativ ausfiel, teilte man mir auch mit, warum das Gepäck zweimal kontrolliert wurde. SPRENGSTOFF :0

Nach der Kontrolle habe ich weitere 2 Stunden Im Terminal des Flugs US 701 verbracht. Grund für das verspätete Boarding waren Softwareprobleme. Nach dem ich dieses Foto gemacht habe, hätte mir das klar sein sollen. Das eine Fluggesellschaft auf Windows setzt, beruhigt nicht wirklich.

Während meines ersten Flugs von Frankfurt nach Philadelphia verlief alles super. Der Sitz neben mir war frei und das Essen hat geschmeckt. Negativ war nur, dass ich meine Kopfhörer nicht lange nutzen konnte. Kabelbruch! Tipp für die Zukunft. Immer Ersatz dabei haben!

Mit ca. einer Stunde Verspätungen landete die Maschine in Philadelphia. Die Zeit: 16:45 (Eastern Time Zone). Um 15:20 musst ich im Flieger nach San Francisco sitzen. Im Gegensatz zu anderen Passagieren ließ ich mich aber nicht aus der Ruhe bringen. Die werden schon warten, wenn die hälfte der Passagiere fehlt. Hätte ich zu diesem Zeitpunkt gewusst, dass der Terminal geändert wurde, wäre ich auch etwas nervös geworden. Es lief aber alles glatt und ich war um 17.15 Uhr im Flieger. Auch dieser Flieger hatte einige Probleme. Die Tür ging nicht zu, und das Betanken dauerte länger als erwartet.  Somit startete auch der Flug US 401 mit einer Stunde Verspätung.

Letztendlich habe ich mein Ziel mit einer Stunde Verspätung um 22.23 (Pacific Time Zone) erreicht.  Wie verabredet wartete auch schon mein ehemaliger Austauschschüler Lex mit seiner Familie am Terminal. Meine Weiterfahrt nach Yuba City war also gesichert. Da ich einen riesen Hunger hatte, mussten wir noch bei In ‘n Out einkehren. Ein echt cooler Laden der sich aufs wesentliche konzentriert. Gute Burger.  Ein Burger, Fritten und DrPepper waren auch meine ersten Ausgaben in den Staaten. 7 Dollar für eine gute Portion ist mehr als OK. Alle weiteren Ausgaben halte ich fest. Könnte vielleicht ganz hilfreich für Studierende sein, die auch ein Semester in den USA verbringen wollen.

In den ersten Tagen habe ich es dann etwas ruhiger angehen lassen. Das Treffen mit meiner alten Austausch-Familie besonders schön. Mittlerweile bin ich in Chico angekommen. Mehr dazu im nächsten Beitrag (Inhalt: Sturm, Orientation, Einkaufen, Downtown Chico, Course Crashing, …).

Auslandssemester Packliste Teil 2

Posted by Stefan Keul | Posted in Auslandssemester | Posted on 10-01-2010

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Was muss man ins Auslandssemester mitnehmen?

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Achtung: Kein Deo :(

Am 15. Januar ist es so weit. Ich fliege ins Auslandssemester. In meinem  Blog-Beitrag, Digitale Pack- und Todoliste für ein Auslandssemester in den USA, hatte ich bereits beschrieben, wie man auch im Auslandssmester die wichtigsten Daten bei sich hat. In diesem Beitrag schreibe ich darüber, was im Gepäck nicht fehlen darf.

Handgepäck

Allgemein

Meine Fluggesellschaft, US Airways, gestattet ein Handgepäckstück plus eine weitere kleine Tasche.  Die “Baggage policies” sollte man einhalten, wenn man weitere Gebühren vermeiden möchte.  Erlaubt ist also ein Rucksack und eine Notebook-Tasche. Der Rucksack darf dabei nicht mehr als 18kg wiegen und die Maße 36 x 23 x 56 cm nicht überschreiten.

Was muss rein?
Das darf,  meiner Meinung,  nach nicht im Handgepäck fehlen:

  • Wichtige Dokumente
    Alle wichtigen Reisedokumente (Visum, Reispass, Flugplan und E-Tickets), gehören ins Handgepäck. Man braucht diese Dokumente mehrmals während der Reise. Sie sollten also sicher im Handgepäck verstaut sein.  Vorzugsweise sollte man diese Dokumente in einer Dokumententasche mit sich führen.
  • Geld
    Zahlungsmittel sollten man immer mit sich führen, da z.B. Transfers Gebühren kosten können.  Hier sollte man auch auf mehrere Zahlungsmittel setzten. Bargeld, Reisechecks und eine Kreditkarte garantieren, dass man überall zahlen kann.  Alle Wertgegenstände sollten man immer am Mann haben. Dafür gibt es gute Dokumententaschen, die man sich z.B. umhängen kann.
  • Kultur
    Bei längeren Reisen sollte man auch Zahnbürste etc. dabei haben. Man fühlt sich dann doch etwas wohler. (+ Medikamente, wenn nötig)
  • Unterhaltung
    Auf langen Flügen kommt schnell Langeweile auf. Auch das Filmprogramm an Board der Flugzeuge ist nicht immer der Hit.  Mp3-Player, Notebook und Co. dürfen also auch nicht fehlen. Die dazugehörigen Adapter für das Reiseziel nicht vergessen! Dazu einige Zeitschriften und ein Buch.
  • Kamera
    Auch am Anfang der Reise möchte man Bilder machen. Deshalb Kamera nicht vergessen.
  • Notizbuch (Moleskine)
    Da man Handys im Flugzeug nicht nutzen darf, sollte man alle wichtigen Nummern und Adressen in Papierform mit sich führen. Aus diesem Grund habe ich mir ein Moleskine Notizbuch angelegt. MeineKontakte lassen sich mit Hilfe eines Skripts auf http://www.moleskine.com als MSK-Format exportieren. Danach kann man Kontakte etc. ausdrucken und ins Moleskine einkleben. Auch wichtige Nummern, Stadtpläne usw. übertrage ich in mein Notizbuch. Stift nicht vergessen.
  • Kleidung
    Im Flugzeug wird es gerne mal kalt. Und während eines Transfers kann das Wetter auch mal nicht stimmen. Deshalb gehört auch eine zusätzlicher Pulli mit ins Handgepäck. Wer ungestört schlafen möchte, ist gut beraten, Ohrstöpsel mitzunehmen.

Was darf nicht rein?

Flugsicherheit ist in diesen Tagen ein schwieriges Thema. Reist man dann auch noch in die USA, sollten man darauf achten nichts “gefährliches” im Handgepäck hat. Ein  kleines Taschenmesser, oder eine Gabel gehören zu diesen Gefährlichen Gegenständen. Flüssigkeiten sind seit ein paar Jahren nur in geringen Mengen erlaubt. Alle Gegenstände einzeln aufzuführen würde den Umfang sprengen.  Hier eine Liste der Gefährlichen Gegenstände
Lebensmittel sind je nach Reiseziel auch nicht gestattet. Die Einfuhr von Obst, in die USA, ist nicht gestattet. Also lieber ein paar Schokoriegel mitnehmen ;)

Hier nochmals ein Merkblatt mit Handgepäckbestimmungen.

Gepäck

Bei US Airways ist ein Gepäckstück a 23kg zugelassen.
Im Gepäck ist natürlich primär Kleidung. Je nach Reiseziel und den unterschiedlichen klimatischen Bedingungen muss jeder selber wissen was man mitnimmt. Da ich im Januar nach Nord-Kalifornien reise, habe ich mich auf Regen eingestellt. Winterfeste Kleidung nehme ich auch mit, da nicht weit entfernt von meiner Hochschule viele Wintersportmöglichkeiten vorhanden sind. Ansonsten herrscht in Chico (CA) ein mediterranes Klima. Ab März kann man Jacken und Pullis im Schrank lassen und gegen eine Sonnenbrille tauschen.

Was muss rein?

Neben Kleidung sollte man Kopien der oben erwähnten Dokumente im Gepäck verstauen. Verliert man sein Handgepäck, hat man Ersatz im Gepäck. Wer Geschenke z.B. Lebensmittel aus Deutschland mitnehmen möchte, sollte sich vorher darüber informieren, was man in die USA einführen darf.  So weit ich weiss sind Süßigkeiten, Getränke (nichts hochprozentiges) erlaubt. Schokolade und Gummibärchen habe ich schon in großen Mengen transportiert. Viele behaupten, dass man bei kohlensäurehaltigen Getränken vorsichtig sein sollte. Mit Bier hatte ich bisher keine Probleme. Gut gegen Stöße verpackt, kommt das auch heil an. (Hinweis: Besser in eine wasserdichte Tüte verpacken, falls es doch platzt.) 1 L Bier pro Person sind erlaubt. Jeder weitere Liter kostet 16 Cent Gebühr. Also wenn man mehr dabei haben möchte, sollte man dies beim Zoll anmelden.

Was darf nicht rein?

KEINE frischen Lebensmittel wie Obst und Fleisch.  Ansonsten darf man ausser Waffen fast alles mit im Gepäck haben. Aber auch bei Spielzeugpistolen sollte man aufpassen.

Ich hoffe für mich, dass ich an alles gedacht habe. Ich habe entschieden, weniger Kleidung mitzunehmen. Aufgrund des schwachen Dollars ist Kleidung in den USA momentan sehr günstig. Das kommt mir sehr gelegen, da meine Garderobe mal erneuert werden müsste.  Laufschuhe und eine wetterfeste Jacke werde ich mir vor Ort kaufen. Dank des Internets kann man sich schon vorher informieren, wo günstig eingekauft werden kann.  Wie man im Auslandssemester, speziell in den USA, Geld sparen kann, werde ich in einem meiner Artikel behandeln.

Ausblick

In meinem nächsten Beitrag werde ich über meine Hinreise berichten. Besonderheiten und die ersten Bilder meines Auslandssemesters.


Digitale Pack- und Todoliste für ein Auslandssemester in den USA

Posted by Stefan Keul | Posted in Allgemein, Auslandssemester | Posted on 23-12-2009

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Wer denkt, dass man einfach so in ein Auslandssemster starten kann ohne vorher eine nicht gerade kurze Todoliste abzuarbeiten, hat weit gefehlt. Auch ich hab mich davon täuschen lassen. Doch jetzt rückt der Abflug näher und ich bin froh fast alles erledigt zu haben. Jetzt muss nur noch gepackt werden.

Diesen Sommer habe ich mit der Planung meines Auslandssemester begonnen. Ich wusste nur eins. Es soll in Kalifornien sein. Wie bereits erwähnt, viel meine Wahl auf die Chico State University. Als ich dann über college-contact.de über das Bewerbungsverfahren informiert habe, ahnte ich schon, dass viel Papierkram auf mich zu kommt. Die Todoliste sah ungefähr so aus:

  1. Hochschule wählen
  2. Application Form ausfüllen (Anmeldungbogen der Hochschule)
  3. Finanzielle Bestätigungen einholen
  4. Wunschkurse aussuchen
  5. Beides an die Hochschule schicken
  6. Auf die Antwort warten (Ist der Reisepass noch gültig ^^ )
  7. Reisepass erneuern (mein Pass war nicht mehr gültig)
  8. Termin fürs Visum im US Konsulat machen
  9. Alle Gebühren bezahlen (sonst kein Visum)
  10. Sobald man das Visum hat einen Flug buchen
  11. Alle Impfungen kontrollieren lassen
  12. Eine Unterkunft sichern
  13. Kreditkarte, Konto etc. für die USA registrieren
  14. Versicherungen überprüfen (Auslandskrankenversicherung)
  15. Transport zum Flughafen organisieren

Ich könnte die Liste um einige Punkte erweitern.  Die rot markierten Punkte sind noch offen. Insgesamt haben diese Erledigungen fast ein halbes Jahr in Anspruch genommen. Es sind fast alles Kleinigkeiten, jedoch enstehen zwischen einigen Punkten relativ große Wartezeiten. So braucht man für den Visaantrag ein I-20 Formular der US Hochschule. Nur mit der darauf aufgeführten Sevis-ID kann man ein Visa online beantragen.
Bei Punkt 13 , Zahlunsgmittel in den USA, kommt es auf Flexibiltät und die höhe der Gebühren an. Meine Kommolitonen haben mir dazu DKB-Cash der Deutschen Kreditbank empfohlen.  Der Vorteil bei diesem Internet-Konto ist folgender:  mit der DKB-VISA-Card weltweit an Geldautomaten kostenlos Bargeld abheben . Kreditkarten sind in den USA ein gern gesehenes Zahlungsmittel. Wer mit Reisechecks über die Runden kommen möchte sei gewarnt. Bei meinem letzten NYC Aufenthalt waren Resiechecks sehr unbeliebt.

Bei der Versicherung ist darauf zu achten, dass der Versicherungswert den Vorgaben entspricht. Ich musste meine bestehende Versicherung lediglich erweitern.
Transport zum Flughafen und Abholung in San Fracisco sind weniger ein Problem. Über Facebook konnte man dies alles einfach organiseren.

Wenn alles organisatorische abgehakt ist, kann man sich Gedanken darüber machen was man alles mitnehmen muss, kann und darf.

Dazu unterscheide zwischen dititalen Gepäckstücken und und den herkömmlichen Reisgepäck:

Digitale Gepäckstücke: (Daten müssen auch mit!)

  1. Wichtige Dokumente in digitaler Form -> Dropbox
    Hier bin ich schon gut aufgestellt. Meine Wichtigsten Daten befinden sich in meiner Dropbox. Egal wo ich also auf der Welt gerade bin, habe ich meine Daten dabei. Synchronissiert und gesichert.  Wichtige Formulare, Kopien meiner Ausweise etc. liegen als PDF in der Dropbox.
    Todo vor der Abreise ist also:  Alles Wichtige in die Dropbox schieben!
  2. Meine Notizen -> Evernote
    Zu meinen Daten gehören nicht nur Dateien. Über die Jahre habe ich mir eine recht große Knowledgebase mit Evernote aufgebaut. Mein virtuelles Notizbuch enthält alles was nützlich sein könnte. Howtos, Rezepte, handschrifliche Notizen, Bilder, Telefonnummern und interessante Artikel. Evernote synchronisiert sich mit einer Datenbak im Netz und ist also auch standortunabhängig (Netzzugang vorausgesetzt).
  3. Mein Literaturverzeichnis -> Mendeley
    Mit Hilfe von Mendeley kann ich weltweit auf meine wissenschaftlichen Dokumente zugreifen und bequem Zitate suchen und verwenden. Mendeley überwacht dabei einen Ordnert z.B. Studium und importiert alle wissenschaftlichen Dokumente. Dieser Ordner liegt natürlich auch in der Dropbox und ist somit up-to-date.
  4. Bookmarks, Browserhistorie und Einstellungen -> Weave, delicious, chrome-sync
    Mein primäres Arbeitsgearät ist mittlerweise der Browser.  Meine komplette Kommunikation, Recherche (mendeley bookmarklet) und meine Notizen pflege ich über den Browser. Dabei habe ich 2 Favoriten. In den meisten Fällen nutze ich Mozilla Firefox. Um meinen Firefox nicht ständig anpassen zu müssen synchronisiere ich den größten Teil meiner Einstellungen mit Weave.  Ergänzend dazu nutze ich Google Chrome. Benutzt man die neuste Beta-Version, lassen sich Bookmarks einfach per Google Konto synchronisiern.
  5. Als Instant Messenger empfehle ich Pidgin oder Digsby. Letzteres speichert alle Kontoeinstellungen auf einem Server und muss somit nicht immer neu eingerichtet werden.

(Falls ich etwas vergessen habe, dass man bei sich haben sollte, nehme ich Vorschläge gerne an).

Natürlich darf für die Nutzung dieser Dienste eines nicht fehlen. Ich nehme natürlich mein Notebook mit. Meine USB-Festplatte mit Musik, Filmen und Bilder darf auch nicht fehlen. Alles Weitere werde ich in meinem nächsten Artikel erläutern. Dazu gehören dann die Must-Haves, die man als ausländischer Studierender in Kalifornien bei sich haben sollte.  (z.B. Adapter, die richtige Kleidung  …).

Und… Was darf man eigentlicht nicht in die USA einführen. (Fleisch, Obst, etc). Mehr dazu gibt es bald.

Bis dahin wünsche ich allen ein Frohes Fest/Merry Christmas

Ich darf einreisen!

Posted by Stefan Keul | Posted in Auslandssemester | Posted on 11-12-2009

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Ich hatte berichtet, dass ich etwas nervös auf mein Visa warte. Anfang dieser Woche kam es dann per Post. Das ging dann doch schneller als erwartet.  Und so sieht das Objekt aus, welches mir die Einreise in die USA ab dem 04.12.2009 erlaubt. visa_zensiert Das Visa ist laut Ablaufdatum bis 02.12.2014 gültig, jedoch wird meine erlaubte Aufenthaltsdauer bei der Einreise festgelegt. Da es sich um ein F-1 Visum handelt, darf ich 30 Tage vor Semesterbeginn und 60 Tage nach Semesterende im Land sein.  So kann ich mich vor dem Semester schon etwas einleben. Auch nach dem Semester habe ich etwas Zeit für ein Kurzreise entlang der Westküste.

Die Flüge hatte ich in weiser Voraussicht schon gebucht. Am 15 Januar geht es mit US Airways von Frankfurt, mit Zwischenstop in Philadelphia, nach San Francisco. Meine voraussichtliche Ankunftszeit liegt zwischen 21.00 und 22.00 Uhr.  Dort werde ich dann hoffentlich von alten Bekannten abgeholt.  Ich habe über Facebook meine Ankunft schon angekündigt und das Feedback war sehr erfreulich. Für deutsche Schokolade holt mich bestimmt jemand ab ;) .

Das Visa, der Flug und meine Impfungen waren die letzten grossen Erledigungen. Jetzt kann ich mit der Detailplanung beginnen. Was gehört alles so in den Auslandssemester Rucksack?  Wieviel darf ich mitnehmen? Was darf ich nicht mitnehmen? Wie bezahle ich günstig und entspannt in den USA.  Und wer hilft mir bei der Auswahl einer geeigneten digitalen Spiegelrefelx-Kamera.  Die Antworten auf diese Fragen werde ich in den nächsten Tagen finden.  Über Tipps freue ich mich natürlich sehr.

Wer fragen zu meinem Auslandssemester hat kann mich gern über Formspring etwas fragen:

Natürlich kann auch direkt hier im Blog kommentiert werden.

Nur noch wenige Wochen!

Posted by Stefan Keul | Posted in Allgemein, Auslandssemester | Posted on 03-12-2009

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Am 15. Januar 2010 geht es für mich ins Auslandssemester. Wie alle anderen Studierenden der Europäischen Fachhochschule in Brühl gehört dies fest zum Studium.  In welchem Land man sein Auslandssemester absolviert,  ist jedem selbst überlassen.  Die beliebtesten Ziele in meinem Kurs sind Australien, Spanien und die USA. Dazu kommen noch die Schweiz, Irland, Schottland, Holland und Polen.  Ich freue mich schon auf die Berichte meiner Kommilitonen. Mich selbst verschlägt es nach meinem Highschool-Jahr (1999-2000) mal wieder in die USA.

Die Hochschule meiner Wahl liegt im wunderschönen Nord-Kalifornien. Von Janaur bis Mai besuche ich die Chico State University in Kalifornien. Chico gilt als das Bildungszentrum im östlichen Sacramento Valley. Besonders hervorzuheben ist die Natur rund um Chico.  Die eher kleine Stadt liegt in der nähe der Foothills und somit in Reichweite vieler Nationalparks. Die bekannten Redwoods sind auch per Fahrzeug zu erreichen.  Da ich im Jahre 2000 die Gegend schon kennen und lieben lernen konnte, lag es nahe dort hin zurückzukehren. Mit Hilfe dieses Blogs möchte ich zeigen, dass California nicht nur LA und Hollywood ist, sondern auch andere schöne Seiten besitzt.  Dies werde ich mit ein paar Fotos untermauern.

So interessant und schön ein Auslandssemester auch ist, es bedarf auch einer gründlichen Planung. Besonders für die USA muss man einige Vorbereitungen treffen. Nachdem man eine Hochschule gewählt hat, sollte man frühzeitig damit beginnen alles zu organisieren. Bewerbung an der Hochschule, Visa-Anträge, finanzielle Bestätigungen, Sprachnachweise, Wohnung, Flüge, Kurse, Auslandsbafög usw. sind nur einige Dinge die bewältigt werden müssen. An dieser Stelle möchte ich mich bereits bei College-Contact für die Beratung und Hilfe bedanken. Auch das Auslandsamt meiner Hochschule konnte mich gut bei diesen Aufgaben unterstützen.

WartenummerMein jetziger Status ist, dass ich auf mein beantragtes Visum warte.  Nachdem ich heute persönlich mit meinen Unterlagen im Frankfurter US-Konsulat erscheinen musste, sollte es nicht mehr lange dauern bis ich meinen Reisepass plus Visa erhalte. Obwohl man weiss, dass es eigentlich keine Probleme damit geben sollte, wartet man ungeduldig auf die Post vom Konsulat.  Danach kann ich die letzten Vorbereitungen treffen.

Letztendlich freue ich mich auf meine Zeit im Ausland. Es ist eine willkommene Abwechslung zum Studium an der EUFH. Ich versuche in regelmäßigen Abständen über meinen Aufenthalt zu berichten.

Da ich für meine affinität für Soziale Netzwerke und Web2.0 bekannt bin, weise ich auch auf die Services hin, die ich benutze. Einmal findet ihr zur linken meine twitter badge.  In der Sidebar werden nochmals alle Services, die ich nutze, aufgelistet.

Auch auf Facebook bin ich vertreten:
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