Apps, Apps, Apps!!!

Posted by Stefan Keul | Posted in Allgemein, Apps | Posted on 05-12-2010

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Den Meisten scheint es auch schon aufgefallen zu sein. Das Wort App fällt momentan sehr häufig! Das Verlangen nach Apps für jeden erdenklichen Zweck ist größer denn Je. Umso schöner war es, dass ich mit zwei weiteren Kommilitonen der EUFH die App-Entwickler-Konferenz 2010 in Bonn bei der Telekom besuchen durfte.

Die Konferenz

Am 17.11.2010 fand die App-Entwickler-Konferenz zum ersten mal statt und jeder war gespannt was man dort geboten kriegt. Besonders interessant ist, dass die Konferenz sich nicht auf eine Plattform beschränkt sondern alle großen mobilen Betriebssysteme zusammenbringt. Symbian, Android, BlackBerry, iOS und Windows Phone !  Es ist also für jeden Entwickler etwas dabei.

Das übergreifende Motto lautete “Raus aus der Garage”. Es ist wohl war, dass viele Apps zur Zeit noch in Studentenzimmern und Kellern entwickelt werden. “Raus aus der Garage” soll heißen, dass diese wirklich guten Ideen und Apps den Weg in den Market suchen sollten und das Bastler-Image hinter sich lassen sollten.

Der Charakter der Konferenz sollte bewusst informell und so wie möglich sein. Dabei wurde versucht eine lockere Atmosphäre, wie man sie von Barcamps kennt, zu schaffen. Nicht so schön war der Preis für die Teilnahme. Ein normales Ticket kostete 150 Euro und war somit z.B. für Studierende ein KO-Kriterium. Ich hatte das Glück, dass der Fachbereich Wirtschaftsinformatik Freikarten für einige Studierende bereitstellen konnte.  Danke!

Die Vorträge

Neben der Wahl der besten App fanden einige sehr informative Vorträge statt. Zu den Rednern gehörte u.a. Ben Hammersley, Editor der Wired Magsazine und Head of SIX Creative. Ben Hammersley referierte über den extrem schnellen Wandel des Internets und über die Veränderungen die durch Social Media stattfinden. Leider  bringt dieser schnelle Wandel einige Nachteile mit sich. Der Mensch fürchtet sich vor Veränderungen. Besonders bei der rasanten Entwicklung im mobilen Bereich ist die Furcht etwas neues nicht verstehen zu können das größte Hindernis für den Erfolg einer App. Das Fazit ist, dass eine App einfach und verständlich sein muss, um akzeptiert zu werden. Außerdem muss man der Gesellschaft die Angst vor Veränderungen nehmen.

Die Vorträge wurden durch kleinere Workshops ergänzt. Man hatte die Wahl zwischen Android, Blackberry und iPhone. Da ich ein Android-Supporter bin, habe ich mich für die Android Workshops entschieden. Das Niveau der Workshops war niedrig angesetzt, so dass auch Anfänger einen Einblick in die Android-Entwicklung bekommen konnten. Die Referenten waren so freundlich die Präsentation zu veröffentlichen.

Der zweite Workshop war besonders interessant. Thema war Crossplatform Entwicklung. Auch hierzu wurde das Material bereitgestellt.

Als Schlussredner hielt Jan Borchers, Professor für Informatik und Leiter der Media Computing Group an der RWTH Aachen, einen Vortrag. Der Vortrag hatte den Titel  ”How To Lose A Customer in 10 Seconds: Die Bedeutung perfekter Usability in mobilen Anwendungen” und zeigte, welche grundlegenden Fehler bei der Bedienbarkeit von Geräten und Anwendungen gemacht werden. Es war auch gleichzeitig ein Aufruf an der Entwicklergemeinde, sich mehr mit dem Thema Usability in mobilen Anwendungen zu beschäftigen. Insgesamt war es ein sehr unterhaltsamer und informativer Vortrag.

Was nehme ich mit?

Für mich war die App-Entwickler-Konferenz eine gelungene Veranstaltung. Verbesserungspotential ist dennoch vorhanden. Warum muss man sich z.B. bei einer App-Entwickler Konferenz für die Wahl der besten App minutenlang an einem Terminal anstellen. Eine mobile App wäre bestimmt sinnvoller gewesen!? :)

Die Konferenz hat aber auch gezeigt wie viel Potenzial im Markt für mobile Apps steckt. Die rasante Entwicklung von Windows Phone 7 hat mich ebenfalls beeindruckt.  Die Möglichkeiten für neue Apps sind fast unbegrenzt, solange man dem Anwender die Furcht davor nimmt die Technologie einzusetzen und die Bedienung so einfach wie möglich hält.

Zum Schluss noch eine schönes Zitat

Developers transformed the world! You guys are the cool ones!

Ja,  Nerds, Erfinder, Coder haben die Welt mit ihren Sozialen Netzwerken, Smartphones und Wiis erst möglich gemacht!

Rückblick: Ein geniales Auslandssemester

Posted by Stefan Keul | Posted in Allgemein, Auslandssemester | Posted on 27-08-2010

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Ich bin nun seit ein paar Monaten wieder in Deutschland. Wenn ich zurückblicke kann ich voller Überzeugung sagen: “Mein Auslandssemester in Chico war mit das Beste was ich bisher erleben durfte!!!” In diesem Beitrag möchte ich meine gesammelten Eindrücke und Erfahrungen weitergeben.

Studieren in Chico

Alles was ich mir erhofft hatte, wurde auch erfüllt. Ich habe viele neue Leute kennengelernt. Mein Englisch konnte ich mühelos wieder auffrischen. Den Chico Slang habe ich perfekt adaptiert (Das haben mir die Chicoians so bestätigt). Außerdem habe ich einige grundlegende Erfahrungen mitnehmen können. Die Herausforderung in einem fremden Land eine Hochschule zu besuchen, alles erfolgreich abzuschlieߟen, das prägt einen fürs ganze Leben.

In den nächsten Punkten versuche ich zusammenzufassen, was besonders schön und auch vielleicht nur anders war.

  • Die Studierenden und Professoren (Note 1)
    Allgemein betrachtet kann man sagen, dass die Studierenden mehr Lust und Freude am Studium haben als in Deutschland. Alleine die Identifikation mit der Hochschule ist der Rede Wert. Während des Unterrichts aber auch danach haben sich die Studierenden viel für die Hochschule engagiert. Die Professoren haben mich durch ihren Ehrgeiz und freundliche Art beeindruckt. Keiner meiner Professoren hat sich durch seinen Titel von den Studierenden abheben wollen. Auch das nicht vorhandene “Sie, Herr Prof.” half dabei, informell und effektiv mit den Professoren zu kommunizieren.
  • Die California State University, Chico (Note 2)
    Die CSUC hat nur “16000″ Studierende, präsentiert sich aber in vielen Belangen wie ein der großen Universitäten an der Westküste. Der Ruf des Business College ist einer der Besten an der Westküste. Die Lage ist perfekt für jene, die die Natur lieben. Am Bidwell Park gelegen ist Chico die Location für Outdoor Freunde. Mountainbiking, Wandern, Klettern, Rafting, Snowboarden usw. usw. Die Küste ist 3 Stunden entfernt. Ein Wochenendausflug an den Pazfik ist also auch kein Aufwand. Leider kann ich der CSUC keine 1 geben, da man schon die Auswirkungen des kalifornischen Sparkurses merken konnte. So gab es doch recht viele “Furlough days”. Dies sind Studientage, die aufgrund Sparmaßnahmen ausfallen.
  • Das Partyleben in Chico (Note 1+++)
    In meinen vorangegangen Beiträgen habe ich schon über das Nachtleben in Chico berichtet. Bedenkt man, dass Chico mit rund 80000 Einwohnern ein recht kleine Stadt ist, dann kann man nur sagen, dass Chico eine reine Partystadt ist. In Downtown Chico gibt es jede Menge Clubs und Bars. Keine Bonzenläden sondern einfach perfekte Locations für Studierende. Besonders gute gefallen hat mir das “Bella’s”. Für einen Fußballverrückten Deutschen ist “Bella’s” die Adresse No 1! Auf ca. 10 Flachbildfernsehern wird Fußball gezeigt.  Das absolute Highlight sind aber die unzähligen House-Parties die jedes Wochenende stattfinden. Ob mexikanische Feiertage, amerikanische Feiertage oder egal-was Tage … immer wird etwas gefeiert. Man ist überall willkommen! Einfach wie in diesen College-Filmen! Was noch hinzukommt sind die recht niedrigen Preise für Getränke. 4 Dollar für einen Pitcher Bier (microbrew) ist mehr als fair!
  • Die Stadt Chico (Note 2)
    In Chico ist die Zeit in mancher Hinsicht in den 70ern stehen geblieben. Überall endeckt man leichte Hippie-Einflüsse. Wunderschöne Coffee-Shops, Märkte (super Essen, Kunst und bunte Sachen) und den ein oder anderen Hippie auf der Staße. Die Freundlichkeit dieser Menschen hat den ganzen Ort angesteckt. Ein zweiter großer Einflussfaktor ist die umliegende Landwirtschaft. Ob Oliven, Wein, Orangen, Pflaumen, Tomaten, Walsnüsse oder Reis, alles wird in Chico und Umgebung angebaut. Auch wenn man es nicht vermuten mag, die Amis sind hier auf dem absoluten Biotrip. Es wird wieder viel Wert auf natürliche Anbauweisen gelegt. Unter nach anfänglicher Skepsis bin ich jetzt auch Fan von Bio-Produkten. Chico hat nur einen Nachteil. Es ist rund um Chico sehr ländlich. Ohne Auto sitzt man in Chico fest! Ich habe es aber auch 5 Monate ohne auto ausgehalten.
  • Meine Unterkunft (Note 2)
    Meine Unterkunft wurde mir schon vor Anreise vermittelt. Ich habe mir ein Haus mit einer Frau mittleren Alters geteilt. Meine anfängliche Skepsis war völlig unangebracht. Für mich war es die perfekte Lösung. Ich musste mich nicht um eine Einrichtung kümmern, die Miete war fest. dazu hatte ich eine Waschmaschine, Sat-Fernsehen, Internet usw. Die Hauseigentümerin war sehr tolerant und weltoffen. Während der 5 Monate gab es im Grunde genommen nicht ein Problem. Eine 1 kann ich der Unterkunft leider nicht geben, weil man nicht ganz zentral gewohnt hat. Nachts musste man sich ein Taxi nehmen. Tagsüber fuhren busse im 30 Minuten Takt.

Was war nicht so schön:

  • Meine Gesundheit
    Leider habe mich über Wochen mehrere Halsentzündungen geplagt. Ursache dafür war wohl die extrem hohe Pollenbelastung in Chico. Nach der dritten Runde Antibiotika, hatte ich dies auch im Griff. :)
  • Kein Auto -> Weniger Reisen
    Wer viel Rund um Chico sehen möchte, der sollte sich ein Auto organisieren. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind seit den 70ern nicht verbessert worden.
  • Zu wenig Zeit
    Leider musste ich Chico direkt nach dem Semester verlassen. Man sollte definitiv einige Wochen länger einplanen.

Die CSUC ist der perfekte Auslandsuni in den USA, für Studierende, die nicht in einer Großstadt studieren wollen. Kurz: Studieren, Feiern, Outdoor, Outdoor, Outdoor, Feiern und Studieren!

Mit diesem Beitrag möchte ich die Kategorie “Mein Auslandssemester” schliessen. Wer jedoch Fragen zum Auslandssemester in Chico hat, der kann mir diese gerne stellen.

In Zukunft möchte ich mich in diesem Blog auf technische Themen konzentrieren. Dazu gehört der  Umgang mit Content Management Systemen (Joomla, WordPress, Modxcms, Drupal), Dokumenten Management Systemen (Alfresco) und allgemein Wissensmanagement. Auch die ein oder andere Meinung zu aktuellen Themen wird hier zu finden sein.

Halbzeit in Chico

Posted by Stefan Keul | Posted in Allgemein | Posted on 29-03-2010

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Ich selber kann es kaum glauben aber ich bin jetzt schon mehr als 2 Monate in Chico! Wie immer vergeht die Zeit  zu schnell, wenn es einem besonders gut gefällt. In den letzten 2 Monaten habe ich Vieles erlebt und ich bin positiv überrascht! Deswegen möchte ich meine einige Momente in diesem Blog wiedergeben und vielleicht den ein oder anderen davon überzeugen sein Auslandsemester in Chico zu verbringen!

Die Menschen in Chico und Nord-Kalifornien

Viele Menschen aus der Heimat haben ihre Vorurteile was “Amis” angeht. Ich denke, dass die meisten Deutschen, die so genannten “Amis” falsch einschätzen. Speziell hier in Chico werde ich jeden Tag eines besseren belehrt und positiv überrascht!

Die Menschen hier in Chico sind weitaus freundlicher und hilfsbereiter als man denkt. Viele werden jetzt sagen, das ist die typische amerikanische oberflächliche Freundlichkeit. Ich jedoch sage, die Leute sind hier einfach freundlicher. Ich erlebe es jeden Tag und ich wünsche mir, dass sich so manch deutscher dieser “öberflachlichen” Freundlichkeit bedient!

Freundliche Menschen, freundliche Supermärkte

Unter den vielen positiven Erfahrungen möchte ich eine hervorheben. Ich nenne es die Geschichte die “hilfsbereite Kassiererin”! Jeder weiss, dass man in den USA mehr Wert auf Service und Freundlichkeit in Supermärkten legt. Als ich aber vor einigen Wochen meinen wöchentlichen Gang zu Safeway erledigte, wurde sogar ich überrascht. Jeder kennt die peinliche Situation, wenn man zu wenig Geld an der Kasse hat. Mir fehlten 5 Dollar um meinen Einkauf zu bezahlen. Die übliche Lösung für dieses Problem ist auf einen Artikel (das gute Steak :( ) zu verzichten.  Stattdessen zückte der Kunde hinter mir seine Clubkarte (-$2) und die Kassierin zahlte die restlichen $3 aus eigener Kasse! Ich konnte meinen Augen nicht glauben. Nach dem ich mich tausendmal bedankt habe, konnte ich mit meinem Steak den Heimweg antreten! Die Art und Weise wie mir gehalfen wurde hat einen positiven Eindruck hinterlassen. Man wird ermutigt wieder dort einzukaufen! Vergleicht man diese Situation mit Momenten an deutschen Kassen … owei! Manchmal sind Kassierer in Deutschland schon sauer wenn man mit Karte statt Bar bezahlt ^^ )

Tipp: Man sollte sich definitiv eine Safeway Clubkarte zulegen. Man spart enorm viel Geld wenn man die Clubaktionen kauft!

Eine andere nennenswerte Geschichte ist die Gelassenheit und die Atmosphäre bei Trader Joe’s. Trader Joe’s, hauptsächlich an der Westküste der USA zu finden, ist  der etwas kleinere Supermarkt in der Nachbarschaft. Das Sortiment unterscheidet sich in vielen Belangen von Wal Mart und Co. Hier wird Wert auf Qualität, Individualität und Umweltbewusstsein gesetzt. Auch die Mitarbeiter, des durch Theo Albrecht (Aldi ) aufgekauften Supermarkts, werden gut bezahlt. Denkt man an Wal Mart Mitarbeiter, dann hat man strikte Unternehmesvorgaben vor Augen. Die Mitarbeiter bei Trader Joe’s scheinen hingegen viel Freiraum zu haben. Allein die Kleidung ist erwähnenswert. Hawaiihemden sind keine Seltenheit!

Wer bei Trader Joe’s einkaufen geht, sollte aber Zeit mitbringen. Hier wird nicht gehetzt. An den Kassen wird gequatscht und die Kassierer/innen lassen sich Zeit beim einpacken der Lebensmittel.

Tipp: Wenn man keinen Ami-Käse mag ist man bei Trader Joe’s bestens aufgehoben. Man findet hier sogar deutsches Bier (Bitburger :) ). Dazu ist das “Mission St.” Pale Ale ein gutes kalifornisches Bier und kostet nicht viel. Wer gerne zu günstigen Preisen Wein trinkt sollte unbedingt die Charles Shaw Weine probieren. Der “Two-Buck-Chuck” ist absolut Klasse!


Auch in Cafes und Restaurants wird eine gesunde Portion Freundlichkeit an den Tag gelegt. Solange man das Trinkgeld bezahlt, wird man auch gut behandelt. In Cafes darf man fremdes Essen mitbringen, Wlan und Wasser sind kostenlos. Das einzige Negative ist vielleicht der Umgang mit IDs. Man sollte immer seinen Reisepass plus eine weitere ID (Kreditkarte, Führerschein, Personalausweis) vorzeigen können. Ohne ID kein Alcohol bzw. Kein Eintritt!

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass zumindestens hier in Chico, Gelassenheit und Freundlichkeit viel Wert sind. Fast alle Menschen die ich bisher getroffen habe waren bemerkenswert hilfsbereit. Ich hoffe mein Eindruck wird in den kommenden zwei Monaten bestätigt. Ich versuche diese gelassene aber auch zielorientierte Einstellung mit nach Deutschland zu nehmen.  ”Wer langsam geht, kommt weiter!”

Take it easy!

Three Times Thirty Three (3 x 33)

Posted by Stefan Keul | Posted in Allgemein | Posted on 23-02-2010

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Seit meinem letzten Artikel sind nun einige Wochen vergangen. Insgesamt bin ich jetzt seit ca. einem Monat in Chico und habe mich gut eingelebt. Alle organisatorischen Angelegenheiten, Kurse und Tuition, sind geregelt. Endlich habe ich Zeit mich aufs Studentenleben in Chico zu konzentrieren. Dazu gehören die täglichen Vorlesungen aber auch das Partyleben in Chico. ;)

Der Titel des Beitrags lauetet “Three Times Thirty Three”. Ich war bisher 3 mal in der Bar “33  Steaks, Booze and Jazz“,  und bisher ist es meine bevorzugte Location. Wie der Zufall es will ist die Zahl 33 auch meine Lieblingszahl. Allein deshalb war es einen Besuch wert.

Das Besondere an der Location ist das Programm. Jeden Donnerstag (Thirsty Thursday) spielen zwei Zwillingsbrüder an einem doppelten Piano jeden erdenklichen Song. Der Name der Show lautet “Duelling Pianos”. Zuerst dachte ich: “Pianos? Oh Gott das ist ja gar nicht mein Ding!” Ich wurde aber schnell eines Besseren belehrt und bin jetzt absoluter Fan der “Künstler”. Die Zwillinge beherrschen neben dem Piano auch noch weitere Instrumente. Je nach Song kommen auch Gitarren, Trompeten, Gesang und erstaunlich gute human beat box skills zum Einsatz. Beliebte Songs sind irische Volkslieder aber auch aktuelle Charts, Hip Hop und Raggae. es ist also für jeden etwas dabei. Ich muss sagen, dass ich bisher nichts vergleichbares in Deutschland erlebt habe.

Wie man sieht ist die Stimmung sehr ausgelassen. Nach einer Weile tanzt und singt jeder mit. Mein persönlicher Lieblingssong ist “The Wild Rover“. A drinking song, that works! Noch ein kleiner Hinweis: Keine Gläser auf dem Piano abstellen. Falls man doch mal ein Glas darauf abstellt, muss man es auf Ex trinken. Der ganze Laden fordert einen dazu auf.

Ansonsten ist das “33″ eine Location wie jede andere in Chico. Ein Sierra Nevade Pale Ale Pint kostet 4 Dollar und ist somit nicht ganz günstig. Aber lieber etwas mehr ausgeben statt schlechtes Bud-Light trinken. Wie alle Bars in Chico, schliesst das 33 um 02.00 Uhr. Hier geht halt alles etwas schneller zunende. Da muss man sich eben beeilen!

Weitere Bilder findet ihr in meinem Flickr Fotostream.

Das wars erst einmal wieder aus dem 20 Grad warmen Chico. Im nächsten Artikel gibt es ein paar Impressionen vom “Upper Bidwell Park”.

Meine ersten Tage in Chico, CA

Posted by Stefan Keul | Posted in Allgemein | Posted on 31-01-2010

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Wie der Titel schon sagt, fasse ich in diesem Artikel meine ersten Tage in Chico California zusammen. Gleich zu Beginn kam schon alles anders als erwartet. War es in Yuba City noch relativ warm und angenehm so war das Wetter in Chico alles andere als einladend. Die ersten Tage fegte ein heftiger Sturm über Chico. Man war gut beraten zuhause zu bleiben, wenn man nicht von einem Baum erschlagen werden möchte. Als dann auch noch der Strom für ca. 8 Stunden ausfiehl, war das Choas perfekt. Was macht man ohne Strom? Kein Internet… . Ich entschied Zeitschriften lesen, Brainstormen und schlafen sind die besten Beschäftigungen. Der Sturm dauerte 2 Tage an und war nicht ganz ungefährlich, wie die folgenden Bilder zeigen.

In den ersten Tagen konnte ich mich dann auch mit meiner Unterkunft anfreunden. Für die nächsten 4 Monate teile ich mir ein Haus mit ein netten Frau mittleren Alters. Sie kommt ursprünglich aus New Orleans und ist sehr weltoffen. Meine Nächte verbringe ich in einem riesen King-Sized Bed. Internet, TV und Strom sind Teil der Miete. Mein erster Eindruck ist sehr positiv. Das Haus liegt ca. 2km vom Zentrum und der Uni entfernt. Man kann also zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem Bus in die Stadt fahren. Der Bus fährt jede halbe Stunde und hält genau vor meiner Türe und bringt mich bis zum Uni-Hauptgebäude.

Am folgenden Donnerstag begann meine Orientation. Meine erste Aufgabe war “Pay your Tuition” :) . Danach wurden meine Dokumente kontrolliert. Zusätzlich wurden kurze Englischtests durchgeführt. Dabei ging es primär und die Studierenden, die am ALCI-Programm teilnehmen. Da ich vier Open University Kurse belege, waren die Test für mich eher Nebensache. Der erste Unterschied zu deutschen Universitäten ist, dass hier nicht nur gelehrt und gelernt wird. Sobald man an der CSUC ist bietet einem die University alles was man zum Leben braucht. On Campus Health Care (deutsche Versicherungen sind hier sehr beliebt), FitnessCenter, Polizei und Unterhaltungsprogramme jeglicher Art. Man wird also voll versorgt. Es kostet ja auch genug. Als problematisch stellte sich jedoch das Einschreiben in Kurse heraus. Man muss etwas Glück haben und versuchen die offene (Open) Kurse zu bekommen die man braucht. Meine Wahl fiehl auf Computer Security, Software Engineering Tools, E-Marketing und Distributed Systems Management. Dazu habe ich noch einen alternativen Kurs gewählt, falls einer der Kurse nicht mehr offen sein sollte. Die Art und Weise wie man sich hier in die Kurse “crashed” hat mich und auch meinen Professor in Deutschland überrascht. Aber so ist das halt hier. Hier passt ein bißchen kölsche Mentalität. “Et hätt noch immer jot jejange” .

Nach dem ich jetzt die ersten Vorlesungen hinter mich gebracht habe, kann ich sagen, dass es keinen großen Unterschied zu meinen Kursen in Deutschland gibt. An einer US-Uni orientiert sich der Lehrende mehr an der Literatur. Die Preise für Pflichtlektüren haben es auch in sich. Meiner Meinung nach hat das hier System. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Professoren diese Bücher vorschlagen müssen, damit die Studierenden schön im On-Campus Bookstore Bücher kaufen gehen.

Wie anspruchsvoll meine Kurse sind kann ich zur Zeit noch nicht sagen. Es gibt Klausuren aber auch Projekte und Mini-Hausaufgaben die mit in die Note eingehen. Ich werde meinen Stundenplan veröffentlichen, sobald alle Kurse sicher sind.

Nach der Uni und in den Pausen hat man die Wahl zwischen vielen Coffee Shops, Fressbuden und der Mensa. Vom Mensa-Essen hat man mir abgeraten. Da ich mein Mittagessen bisher selber mache ist das auch nicht so wichtig. Jeder Student braucht aber ein Grundnahrungsmittel. Kaffee! Mein favorisierter Coffee Shop ist “The Naked Lounge“. Der Name ist leicht irreführend und hat nichts mit nackter Bedienung zu tun. “The Naked Lounge” ist ein kleiner Coffee Shop mit Hippie Atmosphäre. Hippies sieht man in ganz Chico sehr häufig. Man kann hier Brettspiele (die erste Runde Scrabble habe natürlich ich gewonnen :)  )spielen und guten Kaffee trinken. Dazu läuft im Hintergrund chillige Musik von leichtem Rock bis Jazz. Perfekt zum abschalten und bloggen ;) Der Laden ist eine Alternative zu Starbucks und anderen “Corporate” Coffee Shops und distanziert sich auch von diesen. Wenn man Abends einen Trinken möchte hat man wieder die Wahl zwischen vielen Bars. Ich habe meinen ersten “Thirsty Thursday” im “33″ verbracht. Ein echt guter Laden. Mehr dazu gibt es aber im nächsten Beitrag.

Mein Flug (Frankfurt to San Francisco)

Posted by Stefan Keul | Posted in Allgemein, Auslandssemester | Posted on 24-01-2010

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Nach dem ich bisher nur über die Vorbereitung meines Auslandssemesters geschrieben habe, berichte ich nun das erste mal von meinem Auslandssemester in Nord-Kalifornien. Am vergangenen Freitag um 12:45 ging es los. Das dabei nicht alles glatt laufen wird, war mir schon vorher klar.

Freitag der 15. Januar 2010 begann für mich um 06:00 Uhr am frühen Morgen. Laut US Airways muss das Gepäck 2,5 Stunden vor Abflug eingecheckt werden. Da es zwischen Köln und Frankfurt kaum Verkehr gab, war ich schon um 08:30 Uhr am Flughafen. Das Einchecken des Koffers dauerte nur eine halbe Stunde. Somit war ich schon um 09:00 fertig für den Check-In. Es blieb also noch Zeit für einen Kaffee und Shoppen am Flughafen. Sorgen machte mir nur das Handgepäck. Die Durchsagen im Flughafen waren teils sehr verwirrend, was die Menge der erlaubten Gepäckstücke angeht.  Definitiv erlaubt ist ein Rucksack und eine Notebook-Tasche.
Um 10:30 ging es dann endlich durch den deutschen Zoll. Bei der späteren Kontrolle meiner Taschen gab es wohl Auffälligkeiten. Mein Handgepäck musste zur zweiten Kontrolle. Nachdem der Test negativ ausfiel, teilte man mir auch mit, warum das Gepäck zweimal kontrolliert wurde. SPRENGSTOFF :0

Nach der Kontrolle habe ich weitere 2 Stunden Im Terminal des Flugs US 701 verbracht. Grund für das verspätete Boarding waren Softwareprobleme. Nach dem ich dieses Foto gemacht habe, hätte mir das klar sein sollen. Das eine Fluggesellschaft auf Windows setzt, beruhigt nicht wirklich.

Während meines ersten Flugs von Frankfurt nach Philadelphia verlief alles super. Der Sitz neben mir war frei und das Essen hat geschmeckt. Negativ war nur, dass ich meine Kopfhörer nicht lange nutzen konnte. Kabelbruch! Tipp für die Zukunft. Immer Ersatz dabei haben!

Mit ca. einer Stunde Verspätungen landete die Maschine in Philadelphia. Die Zeit: 16:45 (Eastern Time Zone). Um 15:20 musst ich im Flieger nach San Francisco sitzen. Im Gegensatz zu anderen Passagieren ließ ich mich aber nicht aus der Ruhe bringen. Die werden schon warten, wenn die hälfte der Passagiere fehlt. Hätte ich zu diesem Zeitpunkt gewusst, dass der Terminal geändert wurde, wäre ich auch etwas nervös geworden. Es lief aber alles glatt und ich war um 17.15 Uhr im Flieger. Auch dieser Flieger hatte einige Probleme. Die Tür ging nicht zu, und das Betanken dauerte länger als erwartet.  Somit startete auch der Flug US 401 mit einer Stunde Verspätung.

Letztendlich habe ich mein Ziel mit einer Stunde Verspätung um 22.23 (Pacific Time Zone) erreicht.  Wie verabredet wartete auch schon mein ehemaliger Austauschschüler Lex mit seiner Familie am Terminal. Meine Weiterfahrt nach Yuba City war also gesichert. Da ich einen riesen Hunger hatte, mussten wir noch bei In ‘n Out einkehren. Ein echt cooler Laden der sich aufs wesentliche konzentriert. Gute Burger.  Ein Burger, Fritten und DrPepper waren auch meine ersten Ausgaben in den Staaten. 7 Dollar für eine gute Portion ist mehr als OK. Alle weiteren Ausgaben halte ich fest. Könnte vielleicht ganz hilfreich für Studierende sein, die auch ein Semester in den USA verbringen wollen.

In den ersten Tagen habe ich es dann etwas ruhiger angehen lassen. Das Treffen mit meiner alten Austausch-Familie besonders schön. Mittlerweile bin ich in Chico angekommen. Mehr dazu im nächsten Beitrag (Inhalt: Sturm, Orientation, Einkaufen, Downtown Chico, Course Crashing, …).

Digitale Pack- und Todoliste für ein Auslandssemester in den USA

Posted by Stefan Keul | Posted in Allgemein, Auslandssemester | Posted on 23-12-2009

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Wer denkt, dass man einfach so in ein Auslandssemster starten kann ohne vorher eine nicht gerade kurze Todoliste abzuarbeiten, hat weit gefehlt. Auch ich hab mich davon täuschen lassen. Doch jetzt rückt der Abflug näher und ich bin froh fast alles erledigt zu haben. Jetzt muss nur noch gepackt werden.

Diesen Sommer habe ich mit der Planung meines Auslandssemester begonnen. Ich wusste nur eins. Es soll in Kalifornien sein. Wie bereits erwähnt, viel meine Wahl auf die Chico State University. Als ich dann über college-contact.de über das Bewerbungsverfahren informiert habe, ahnte ich schon, dass viel Papierkram auf mich zu kommt. Die Todoliste sah ungefähr so aus:

  1. Hochschule wählen
  2. Application Form ausfüllen (Anmeldungbogen der Hochschule)
  3. Finanzielle Bestätigungen einholen
  4. Wunschkurse aussuchen
  5. Beides an die Hochschule schicken
  6. Auf die Antwort warten (Ist der Reisepass noch gültig ^^ )
  7. Reisepass erneuern (mein Pass war nicht mehr gültig)
  8. Termin fürs Visum im US Konsulat machen
  9. Alle Gebühren bezahlen (sonst kein Visum)
  10. Sobald man das Visum hat einen Flug buchen
  11. Alle Impfungen kontrollieren lassen
  12. Eine Unterkunft sichern
  13. Kreditkarte, Konto etc. für die USA registrieren
  14. Versicherungen überprüfen (Auslandskrankenversicherung)
  15. Transport zum Flughafen organisieren

Ich könnte die Liste um einige Punkte erweitern.  Die rot markierten Punkte sind noch offen. Insgesamt haben diese Erledigungen fast ein halbes Jahr in Anspruch genommen. Es sind fast alles Kleinigkeiten, jedoch enstehen zwischen einigen Punkten relativ große Wartezeiten. So braucht man für den Visaantrag ein I-20 Formular der US Hochschule. Nur mit der darauf aufgeführten Sevis-ID kann man ein Visa online beantragen.
Bei Punkt 13 , Zahlunsgmittel in den USA, kommt es auf Flexibiltät und die höhe der Gebühren an. Meine Kommolitonen haben mir dazu DKB-Cash der Deutschen Kreditbank empfohlen.  Der Vorteil bei diesem Internet-Konto ist folgender:  mit der DKB-VISA-Card weltweit an Geldautomaten kostenlos Bargeld abheben . Kreditkarten sind in den USA ein gern gesehenes Zahlungsmittel. Wer mit Reisechecks über die Runden kommen möchte sei gewarnt. Bei meinem letzten NYC Aufenthalt waren Resiechecks sehr unbeliebt.

Bei der Versicherung ist darauf zu achten, dass der Versicherungswert den Vorgaben entspricht. Ich musste meine bestehende Versicherung lediglich erweitern.
Transport zum Flughafen und Abholung in San Fracisco sind weniger ein Problem. Über Facebook konnte man dies alles einfach organiseren.

Wenn alles organisatorische abgehakt ist, kann man sich Gedanken darüber machen was man alles mitnehmen muss, kann und darf.

Dazu unterscheide zwischen dititalen Gepäckstücken und und den herkömmlichen Reisgepäck:

Digitale Gepäckstücke: (Daten müssen auch mit!)

  1. Wichtige Dokumente in digitaler Form -> Dropbox
    Hier bin ich schon gut aufgestellt. Meine Wichtigsten Daten befinden sich in meiner Dropbox. Egal wo ich also auf der Welt gerade bin, habe ich meine Daten dabei. Synchronissiert und gesichert.  Wichtige Formulare, Kopien meiner Ausweise etc. liegen als PDF in der Dropbox.
    Todo vor der Abreise ist also:  Alles Wichtige in die Dropbox schieben!
  2. Meine Notizen -> Evernote
    Zu meinen Daten gehören nicht nur Dateien. Über die Jahre habe ich mir eine recht große Knowledgebase mit Evernote aufgebaut. Mein virtuelles Notizbuch enthält alles was nützlich sein könnte. Howtos, Rezepte, handschrifliche Notizen, Bilder, Telefonnummern und interessante Artikel. Evernote synchronisiert sich mit einer Datenbak im Netz und ist also auch standortunabhängig (Netzzugang vorausgesetzt).
  3. Mein Literaturverzeichnis -> Mendeley
    Mit Hilfe von Mendeley kann ich weltweit auf meine wissenschaftlichen Dokumente zugreifen und bequem Zitate suchen und verwenden. Mendeley überwacht dabei einen Ordnert z.B. Studium und importiert alle wissenschaftlichen Dokumente. Dieser Ordner liegt natürlich auch in der Dropbox und ist somit up-to-date.
  4. Bookmarks, Browserhistorie und Einstellungen -> Weave, delicious, chrome-sync
    Mein primäres Arbeitsgearät ist mittlerweise der Browser.  Meine komplette Kommunikation, Recherche (mendeley bookmarklet) und meine Notizen pflege ich über den Browser. Dabei habe ich 2 Favoriten. In den meisten Fällen nutze ich Mozilla Firefox. Um meinen Firefox nicht ständig anpassen zu müssen synchronisiere ich den größten Teil meiner Einstellungen mit Weave.  Ergänzend dazu nutze ich Google Chrome. Benutzt man die neuste Beta-Version, lassen sich Bookmarks einfach per Google Konto synchronisiern.
  5. Als Instant Messenger empfehle ich Pidgin oder Digsby. Letzteres speichert alle Kontoeinstellungen auf einem Server und muss somit nicht immer neu eingerichtet werden.

(Falls ich etwas vergessen habe, dass man bei sich haben sollte, nehme ich Vorschläge gerne an).

Natürlich darf für die Nutzung dieser Dienste eines nicht fehlen. Ich nehme natürlich mein Notebook mit. Meine USB-Festplatte mit Musik, Filmen und Bilder darf auch nicht fehlen. Alles Weitere werde ich in meinem nächsten Artikel erläutern. Dazu gehören dann die Must-Haves, die man als ausländischer Studierender in Kalifornien bei sich haben sollte.  (z.B. Adapter, die richtige Kleidung  …).

Und… Was darf man eigentlicht nicht in die USA einführen. (Fleisch, Obst, etc). Mehr dazu gibt es bald.

Bis dahin wünsche ich allen ein Frohes Fest/Merry Christmas

Nur noch wenige Wochen!

Posted by Stefan Keul | Posted in Allgemein, Auslandssemester | Posted on 03-12-2009

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Am 15. Januar 2010 geht es für mich ins Auslandssemester. Wie alle anderen Studierenden der Europäischen Fachhochschule in Brühl gehört dies fest zum Studium.  In welchem Land man sein Auslandssemester absolviert,  ist jedem selbst überlassen.  Die beliebtesten Ziele in meinem Kurs sind Australien, Spanien und die USA. Dazu kommen noch die Schweiz, Irland, Schottland, Holland und Polen.  Ich freue mich schon auf die Berichte meiner Kommilitonen. Mich selbst verschlägt es nach meinem Highschool-Jahr (1999-2000) mal wieder in die USA.

Die Hochschule meiner Wahl liegt im wunderschönen Nord-Kalifornien. Von Janaur bis Mai besuche ich die Chico State University in Kalifornien. Chico gilt als das Bildungszentrum im östlichen Sacramento Valley. Besonders hervorzuheben ist die Natur rund um Chico.  Die eher kleine Stadt liegt in der nähe der Foothills und somit in Reichweite vieler Nationalparks. Die bekannten Redwoods sind auch per Fahrzeug zu erreichen.  Da ich im Jahre 2000 die Gegend schon kennen und lieben lernen konnte, lag es nahe dort hin zurückzukehren. Mit Hilfe dieses Blogs möchte ich zeigen, dass California nicht nur LA und Hollywood ist, sondern auch andere schöne Seiten besitzt.  Dies werde ich mit ein paar Fotos untermauern.

So interessant und schön ein Auslandssemester auch ist, es bedarf auch einer gründlichen Planung. Besonders für die USA muss man einige Vorbereitungen treffen. Nachdem man eine Hochschule gewählt hat, sollte man frühzeitig damit beginnen alles zu organisieren. Bewerbung an der Hochschule, Visa-Anträge, finanzielle Bestätigungen, Sprachnachweise, Wohnung, Flüge, Kurse, Auslandsbafög usw. sind nur einige Dinge die bewältigt werden müssen. An dieser Stelle möchte ich mich bereits bei College-Contact für die Beratung und Hilfe bedanken. Auch das Auslandsamt meiner Hochschule konnte mich gut bei diesen Aufgaben unterstützen.

WartenummerMein jetziger Status ist, dass ich auf mein beantragtes Visum warte.  Nachdem ich heute persönlich mit meinen Unterlagen im Frankfurter US-Konsulat erscheinen musste, sollte es nicht mehr lange dauern bis ich meinen Reisepass plus Visa erhalte. Obwohl man weiss, dass es eigentlich keine Probleme damit geben sollte, wartet man ungeduldig auf die Post vom Konsulat.  Danach kann ich die letzten Vorbereitungen treffen.

Letztendlich freue ich mich auf meine Zeit im Ausland. Es ist eine willkommene Abwechslung zum Studium an der EUFH. Ich versuche in regelmäßigen Abständen über meinen Aufenthalt zu berichten.

Da ich für meine affinität für Soziale Netzwerke und Web2.0 bekannt bin, weise ich auch auf die Services hin, die ich benutze. Einmal findet ihr zur linken meine twitter badge.  In der Sidebar werden nochmals alle Services, die ich nutze, aufgelistet.

Auch auf Facebook bin ich vertreten:
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